18.06.2010
Andy Schleck: ''Ich liebe Rivella''

Andy Schleck: ''Ich wünsche mir 100 Wünsche''
Neun Tage lang kämpfen die Rennfahrer an der Tour de Suisse um Sieg und Niederlage. Neun Tage lang steht nur die körperliche Leistung im Vordergrund. Neun Tage lang müssen die Athleten an ihre psychischen und physischen Grenzen gehen. Doch hinter den gewaltigen Leistungen stehen Sportler, mit denen man über andere Sachen als nur Radsport reden kann.
Deshalb stellen wir jeden Tag einem Radprofi neun ungewöhnliche Fragen, welche eine andere Sicht der Sportler ans Licht bringt. Heute im Teil 7: Andy Schleck!
Andy Schleck ist der junge Bruder von Fränk Schleck, dem Etappensieger auf der Etappe von Sierre nach Schwarzenburg. Der jüngere der beiden Luxemburger gilt als noch das grössere Talent als Fränk. Andy Schleck wurde bereits in seinem dritten Profijahr im Jahr 2007 Zweiter des Giro d'Italia. In den vergangenen zwei Jahren war er bester Nachwuchsfahrer an der Tour de France und fuhr dabei 2009 auf den 2. Platz.
Was mögen Sie an der Schweiz?
Andy Schleck: Rivella! Das gibt es auch bei uns in Luxemburg.
Was machen Sie am liebsten in Ihrer Freizeit?
Ich gehe gerne angeln. Mein grösster Fang war ein Wels, der 1.60 Meter lang war.
Was würden Sie heute beruflich machen, wenn Sie nicht Radprofi geworden wären?
Ich wäre wohl Kameramann bei RTL (Radio Television Luxemburg). Journalist zu sein wäre gut, denn die reisen viel, habe Hotels und Essen immer umsonst. Das ist ein schöner Job.
Charakterisieren Sie sich selbst in einigen Worten!
Ich bin ein einfach gestrickter Mensch, habe keine grossen Ansprüche. Ich will einfach mein Leben leben können.
Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, wie würden diese aussehen?
Erstens wünschte ich mir die Gesundheit für meine ganze Familie. Als zweites möchte ich die Tour de France einmal gewinnen. Der dritte Wunsch: ich hätte nochmals 100 Wünsche offen.
Wenn Sie im Ausland unterwegs an Rennen sind, was vermissen Sie am meisten?
Mein Leben zu Hause und die schöne Ruhe beim Angeln.
Wenn Sie in einem zweiten Leben als Tier geboren würden, welches möchten Sie sein?
Ein Igel! Das ist mein Lieblingstier. Ich mag Igel, denn keiner kann ihnen etwas antun.
Haben Sie ein verstecktes Talent?
Ich spiele sehr gut Playstation und bin ein guter Fischer.
Ihr Wunsch für den Rest der Tour de Suisse?
Es soll kein Regen mehr geben. Davon hatte ich genug.
Von Christian Rocha